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Katalog_2013_2014

Sebastian Kneipp Preis Kneipp-Werke und Sebastian Kneipp Stiftung fördern wissen- schaftliche Forschung zur Kneipp Therapie Sebastian Kneipp hat seine Erkenntnisse zur gesundheitlichen Wirkung des Wassers und der Pflanzen in jahrelangen Versuchen und Anwendungen gewonnen und berief sich dabei auch auf seit Jahrhunderten überlieferte Erkenntnisse der Klostermedizin. Er selbst äußerte darüber hinaus bereits den ausdrücklichen Wunsch, dass seine Erfahrungen auch wissenschaft- lich untersucht und untermauert werden sollen. Ganz in diesem Sinne fördern die Kneipp-Werke und die Sebastian Kneipp Stiftung seit vielen Jah- ren die wissenschaftliche Forschung zur Kneipp- Therapie. Seit 1971 wird der Sebastian-Kneipp-Preis an herausragende wissenschaftliche Arbei- ten verliehen, die neue Erkenntnisse über die Kneipp-Therapie vermitteln. Das Preisgeld liegt bei 10.000 €. Das Preisrichterkollegium, dem namhafte Wissenschaftler deutscher und internationaler Universitäten angehören, fördert folgende Forschungsgebiete: Arbeiten, die das Zusammenwirken der Phytotherapie mit einer oder mehreren Kneipp-Therapie-Prinzipien (Hydrotherapie, Ernährung, Bewegungstherapie, Ordnungs- therapie) untersuchen. Arbeiten über die Wirkungen und die Wirk- samkeit von Arzneipflanzen oder pflanzli- chen Zubereitungen sowie insbesondere auch die Identifizierung von wirksamkeits- mitbestimmenden Inhaltsstoffen oder Auf- klärung der Wirkmechanismen einer Pflanze oder ihrer Inhaltsstoffe. Arbeiten über das Zusammenwirken mehre- rer pflanzlicher Inhaltsstoffe. Kneipp-Werke und Sebastian Kneipp Stiftung fördern wissen- Feierliche Übergabe: Dr. Hans Horst Fröhlich, Dr. Bruno Frank, Preisträgerin Prof. Dr. rer. nat. Ingrid Herr und Dietmar Salein (von links) Preisträgerin 2012 Der jüngste Sebastian Kneipp Preis wurde 2012 an Frau Prof. Dr. rer. nat. Ingrid Herr für ihre Forschungsarbeiten zu Wirkstoffen aus Brokkoli, die Tumorstammzellen angrei- fen und damit aggressives Krebswachstum hemmen, verliehen. Besonders bemerkenswert an der For- schungsarbeit von Prof. Dr. Herr ist, dass die untersuchten sekundären Pflanzenstoffe Resistenzen von Tumorzellen gegenüber Krebsmedikamenten aufheben und damit deren Wirksamkeit wieder herstellen kön- nen. Damit kann ein Zusammenwirken von Chemotherapie mit spezieller Ernährung zu stark verbesserten Überlebenschancen bei einigen Tumoren führen. 5

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